Endausbau der Straßen „Am Goldberg II“ termingerecht fertiggestellt


FLÖRSHEIM-DALSHEIM – Nach einer Bauzeit von nur fünf Monaten konnte in der vergangenen Woche die Abnahme des Endausbaus der Erschließungsanlagen im Neubaugebiet „Am Goldberg II“ in Flörsheim-Dalsheim erfolgen. Die dabei durch das Ingenieurbüro und die Bautechniker der VG festgestellten geringfügigen Mängel werden in den nächsten Tagen noch beseitigt. Insgesamt erhielt das ausführende Tiefbauunternehmen Ömer Halici aus Kirchheimbolanden jedoch viel Lob für die geleistete Arbeit – sowohl von den Fachleuten, als auch von Ortsbürgermeister Tobias Rohrwick: „Seitens der Ortsgemeinde sind wir mit dem sehr zügigen und reibungslosen Ausbau sehr zufrieden. Ebenso wurde der Kostenrahmen eingehalten, was aus unserer Sicht ebenfalls sehr erfreulich ist.“ Gleichzeitig dankte Rohrwick den Anwohnern für die konstruktive Mitwirkung und für das Verständnis für die Einschränkungen während der Bauzeit.

In der Erweiterung des Straßenzuges „Am Goldberg“ wurden in der Zeit vom 07. Juni bis 05. November 2021 insgesamt 840 Meter Muldenentwässerungsrinnen und 1.300 Meter Tiefbordsteine gesetzt, sowie 3.200 m² Pflasterflächen verlegt und 900 m² Asphaltdeckschicht eingebaut. Während die Kostenberechnung des Ingenieurbüros IDEAL Brehm aus Kirchheimbolanden einen Betrag von knapp 473.00 Euro ergeben hatte, lag das Angebot der Firma Halici im Ausschreibungsverfahren lediglich bei 430.000 Euro. Da es im Bauverlauf zu keinen nennenswerten Nachträgen oder Massenmehrungen gekommen ist, wird dies voraussichtlich auch der Endbetrag der Ausbaukosten sein. Diese waren bei der ursprünglichen Erschließung des Baugebietes bereits in die Grundstückspreise bzw. im Umlegungsverfahren eingerechnet worden, sodass auf die Grundstückseigentümer durch den Endausbau keine Kosten zukommen; diese werden in vollem Umfang durch die Ortsgemeinde getragen.

Im Zuge der Arbeiten waren auch die Straßenleuchten an ihre endgültigen Standorte versetzt worden und im Randbereich sind vier Pflanzinseln mit unterschiedlicher Größe entstanden. „Diesbezüglich wollen wir mit den Anwohnern das Gespräch suchen und die Gestaltung im Frühjahr gemeinsam angehen“, erläutert Tobias Rohrwick. Denkbar seien hier auch Pflegepatenschaften.

Ein weiteres latentes Thema ist die Verkehrsberuhigung in den Anliegerstraßen. Zwar besteht in dem Bereich generell eine „Tempo-30-Zone“, aber die zusätzlichen Fahrbahnmarkierungen als „Erinnerung“ an diese Regelung können aus technischen Gründen erst im Frühjahr wieder aufgebracht werden.

Wegen der nach wie vor großen Nachfrage von Bauwilligen – insbesondere aus Flörsheim-Dalsheim und der Verbandsgemeinde – möchte die Gemeinde die Weichen für die Erschließung des dritten Bauabschnitts „Am Goldberg“ stellen. Hierzu haben bereits erste Gespräche mit Grundstückseigentümern stattgefunden. Damit das Ingenieurbüro in absehbarer Zeit eine erste Entwurfsplanung vorlegen kann, welche dann die Grundlage für die weitere Abstimmung mit den Behörden, aber auch für die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern bildet, wurde aktuell ein Schallschutzgutachten beauftragt. Hiermit sollen insbesondere die Auswirkungen des Straßen- und Bahnverkehrs und der dadurch erzeugten Emissionen auf die bebaubaren Flächen ermittelt und geeignete Schallschutzmaßnahmen konzipiert werden. Ob und wann es in Flörsheim-Dalsheim wieder Bauplätze geben wird, kann allerdings derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden. Im nun fertig ausgebauten zweiten Abschnitt sind jedenfalls nur noch vereinzelte Baulücken vorhanden, die sich durchweg in Privateigentum befinden.

Bild: Der Endausbau der Straßen im Baugebiet „Am Goldberg II“ konnte inzwischen abgeschlossen werden.