Kommunaler Winterdienst sorgt für sichere Straßenverhältnisse


VG MONSHEIM – Auch, wenn ein dauerhafter Wintereinbruch bisher nicht zu verzeichnen ist, sind die Mitarbeiter des kommunalen Winterdienstes der Orts- und Verbandsgemeinde in diesen Tagen wieder gefragt, denn gerade in den frühen Morgenstunden kam es bereits mehrmals zu Bodenfrost und Straßenglätte. Besonders Berufspendler und der Schulbusverkehr sind darauf angewiesen, dass die Straßen – zumindest an den neuralgischen Punkten – dann schon früh am Morgen geräumt und gestreut sind.

Bei der Verbandsgemeinde Monsheim ist nach einem Schichtplan für den Winterdienst in jeder Woche zwischen Mitte November und Mitte März ein Team in Bereitschaft, um bei Bedarf mit dem Unimog jene Straßen zu räumen und zu streuen, die von den Gemeinden nach einem Kriterienkatalog festgelegt wurden. In den Streuplan wurden dabei neben allen Straßen, welche von Schulbussen befahren werden, insbesondere die Steigungs- bzw. Gefällstrecken aufgenommen. Darüber hinaus werden die Zufahrten der Feuerwehrhäuser, der Schulen und des Verwaltungsgebäudes ebenso bearbeitet, wie die Straßen in den Gewerbegebieten „Am Bockenheimer Weg“ und „Monsheim-Ost – Im Gleichgewann“.

Gemeinsam mit den Schulhausmeistern werden darüber hinaus mit kleineren Maschinen oder in Handarbeit die Zugänge zu Schulen und Kindetagesstätten sowie alle Gehwege vor öffentlichen Gebäuden gereinigt. Parallel dazu sind natürlich auch die Mitarbeiter der Ortsgemeinden im Einsatz, damit möglichst alle Straßen und Wege frei sind, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger auf den Weg zur Arbeit oder zur Schule machen.

„Natürlich können wir nicht überall gleichzeitig sein“, betont Alexander Krebühl. Der Vorarbeiter des VG-Bauhofes bittet um Verständnis, dass im Falle stärkerer Schneefälle die Straßen nach einer Prioritätenliste abgefahren werden und es an manchen Stellen zu Verzögerungen kommen kann. „In diesem Winter bekommen wir aber verstärkte Unterstützung durch die Arbeiter der Ortsgemeinde Monsheim, die über ein schales Räumschild am Gemeindetraktor verfügen und damit vor allem die engen Bereiche sehr effizient räumen können.“

Bei den Winterdienst-Einsätzen mit dem Unimog wird inzwischen eine Mischung aus gekörntem Steinsalz und Flüssigsalzlösung (Sole) ausgebracht. Dazu können auf dem Fahrzeug bis zu 3,5 Tonnen Salz und 1.200 Liter Sole verladen werden. Im Normalfall reichen jedoch etwa 1 Tonne Salz und 300 Liter Sole aus, um den Streuplan innerhalb der VG Monsheim einmal komplett abzuarbeiten.

„Seit zwei Jahren können wir die Sole mit einem eigenen Mischgerät jeweils bedarfsgerecht selbst aufbereiten“, erläutert VG-Bürgermeister Ralph Bothe. Dadurch werde nicht nur in größerem Umfang Salz eingespart und somit die Umwelt geschont, sondern darüber hinaus der Taupunkt reduziert und die Haftfähigkeit auf dem Fahrbahnbelag verbessert. Je nach Witterung reichen inzwischen 5 – 12 g Salz / m² aus, um die Straßen frei und befahrbar zu halten. Der Streuer deckt dabei eine Fahrbahnbreite von bis zu 4 Metern ab. Bisher wurden in dieser Saison ca. 10 Tonnen Salz ausgebracht. Der Vorrat von derzeit noch mehr als 20 Tonnen sollte daher bis ins Frühjahr ausreichen.

 

Bild: Bei den aktuellen Witterungsverhältnissen ist der Einsatz der Bauhofmitarbeiter Pierre Schneider (l.), Alexander Krebühl (r.) und Mayk Niederauer (Fahrer) mit dem Winterdienst-Unimog der VG Monsheim häufiger gefragt.