Schulen und Verwaltung bereiten sich auf Unterricht mit Corona-Einschränkungen vor


VG MONSHEIM – Pünktlich zur Einführung der Maskenpflicht in Rheinland-Pfalz und nur wenige Tage vor Öffnung der Schulen für einzelne Jahrgangsstufen hat die Monsheimer Full-Service Agentur Global Brand Concepts GmbH die örtliche Verbandsgemeindeverwaltung mit einer Spende von 4.000 Atemschutz-Masken zum Einmalgebrauch unterstützt. VG-Bürgermeister Ralph Bothe und WFG-Geschäftsführer Klaus Krämer nahmen die Spende im Wert von rund 4.500 Euro von den Unternehmern Tanja und Michael Weissenrieder am Montag persönlich entgegen und bedankten sich für die wichtige Hilfe: „Seit der Bekanntgabe der Maskenpflicht gehen in der Verwaltung kontinuierlich seitens der Bürger und lokaler Unternehmer Anfragen ein. Als Schulträger haben wir zudem ab kommenden Montag die Aufgabe, gemeinsam mit den Schulleitungen für einen sicheren und hygienischen Ablauf des Schulalltags zu sorgen. Dabei sind wir natürlich auf Schutzmasken angewiesen und ich möchte mich ganz herzlich bei Michael Weissenrieder bedanken“, sagte Ralph Bothe. Für GBC-Geschäftsführer Michael Weissenrieder war die Spende eine Selbstverständlichkeit: „Wir bedienen die riesige Nachfrage unserer Großkunden, wie die Allianz, mit zertifizierten Einwegmasken. Als global agierendes Unternehmen ist es uns wichtig trotzdem lokal zu denken und zu handeln. In der Krise müssen alle zusammenhalten, diese Spende für die VG ist unser Beitrag.“

Im Zuge der Spendenübergabe erörterten der Unternehmer und der VG-Bürgermeister weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Dankend nahm Ralph Bothe das Angebot entgegen, die Verbandsgemeinde, wie auch umliegende Verwaltungen, zukünftig sehr kurzfristig mit Einwegmasken zu fairen Preisen zu beliefern. Während viele Anbieter von Masken derzeit mit langen Lieferzeiten zu kämpfen haben, kann die Global Brand Concepts GmbH sofort liefern. Denn die Spezialisten für Werbemittel und Corporate Fashion haben vorausschauend agiert und verfügen über einen großen Lagerbestand. Grundsätzlich ist der Import von Schutzmasken für GBC nichts Neues. Denn bereits während der Vogelgrippe im Jahr 2006 agierte das Unternehmen für seine Kunden als Importeur von rund 30 Millionen Masken.

Von der sofortigen Verfügbarkeit der Einwegmasken können seit Montag auch Bürger und Unternehmer aus der Region profitieren. Denn GBC bietet die Atemschutzmasken in 50er Sets, wie auch in größeren Paketen, in einem eigenen Onlineshop inklusive kostenlosem Versand an. „Wir bearbeiten auch die Bestellungen aus dem Shop tagesaktuell, sodass die Masken innerhalb weniger Werktage beim Kunden sind“, sagt Michael Weissenrieder abschließend. (Shopadresse: https://shop.g-b-c.de/).

 

Neben dem Mund-Nasen-Schutz kommt es in diesen Tagen in Schulen, Kindertagesstätten und der Verwaltung aber auch auf eine ausreichende Handhygiene an. Hier ist das zur Stolberger „dalli-group“ gehörende Flörsheim-Dalsheimer Unternehmen WIN COSMETIC eine der ersten Adressen in Europa. Und so war es naheliegend, dass Werkleiter Christian Pfisterer umgehend auf die Anfrage der VG-Verwaltung reagierte.

Neben 150 Spendern mit Handseife stellte das Unternehmen auch noch 150 Pumpspender mit Handdesinfektionsmittel kostenlos zur Verfügung – einem Produkt, dass im hiesigen Werk erst seit wenigen Tagen abgefüllt wird, für das aus dem Einzelhandel aber bereits Aufträge bis weit in den Herbst hinein vorliegen. „Es ist ein Glücksfall, dass die ortsansässigen Unternehmen in dieser Krisensituation genau die Produkte herstellen oder vertreiben, die jetzt dringend benötigt werden und andernorts oft knapp sind“, verdeutlicht VG-Bürgermeister Bothe. „In einer solchen Lage zahlt sich aber auch die seit vielen Jahren gepflegte Partnerschaft zwischen der Verwaltung und den hiesigen Unternehmen aus. Es ist nicht die erste schwierige Situation, in der wir zusammenrücken und aus der wir am Ende gestärkt hervorgehen. Ich bin sehr dankbar für diese großartige Unterstützung!“

 

Am Montag sollen zunächst die Schüler der Klassenstufe 4 in die Grundschulen zurückkehren und dort in kleinen Gruppen von höchstens 15 Schülerinnen und Schülern unterrichtet werden. Die Realschule plus startet mit der 10. Jahrgangsstufe; eine Woche später folgen dann die neunten Klassen. Dabei gelten landesweit strenge Abstands- und Hygieneregeln, um ein erneutes Ansteigen der Infektionszahlen mit der tückischen Lungenkrankheit Covid-19 zu verhindern. So sollen die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg, insbesondere in den Schulbussen, einen Mund-Nasen-Schutz tragen und jeweils einzeln in den Sitzreihen Platz nehmen. Gleiches gilt für den Unterricht, wo auch jede Schülerin und jeder Schüler seinen eigenen Tisch haben wird.

Körperliche Kontakte, Berührungen und Umarmungen sollen nach Möglichkeit vermieden werden und auch in den Pausen dürfen sich keine Gruppen auf den Schulhöfen bilden. Die Spielgeräte sind bis auf weiteres gesperrt. Der Zugang zu den WC-Anlagen soll gesondert beaufsichtigt werden, sodass sich jeweils höchstens drei Personen gleichzeitig in den Räumen aufhalten. Das Desinfektionsmittel steht in den Klassenräumen zur Verfügung und soll nur unter Aufsicht der Lehrerinnen und Lehrer verwendet werden. Das Gesundheitsamt weist ausdrücklich darauf hin, dass die intensive Handreinigung mit Flüssigseife in der Regel wirkungsvoller zur Bekämpfung von Viren geeignet ist, als häufiges Desinfizieren.

Es wird sich zeigen, wie diszipliniert und verantwortungsbewusst die Kinder und Jugendlichen mit der ungewohnten Situation umgehen und ob eine sinnvolle Unterrichtsgestaltung unter diesen Umständen überhaupt möglich ist. Auch davon wird es letztendlich abhängen, wann die anderen Klassenstufen schrittweise in die Schulen zurückkehren können und wann auch die Kindertagesstätten wieder geöffnet werden.

„Auch wenn unsere Region und besonders die VG Monsheim bisher von den Auswirkungen der Pandemie in Bezug auf die Zahl der Infektionen, Krankheits- und Todesfälle zum Glück weitgehend verschont geblieben sind, so wird es doch ein langer und mühsamer Weg zurück in die Normalität,“ mahnt Bothe, „und die Folgen für die regionale Wirtschaft, das kulturelle und gesellschaftliche Leben, aber auch für die Gemeindefinanzen können wir noch gar nicht abschätzen.“

 

Bild 1 oben: Im Zentrallager der Firma GBC in Monsheim übergaben Firmeninhaber Tanja und Michael Weissenrieder eine Spende von 4.000 Einwegmasken an VG-Bürgermeister Ralph Bothe und den Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südlicher Wonnegau mbH Klaus Krämer.

 

Bild 2: Bei der Firma WIN Cosmetic in Flörsheim-Dalsheim konnte VG-Bürgermeister Ralph Bothe eine beachtliche Menge an Hände-Desinfektionsmittel und Flüssigseife als Spende entgegen nehmen.

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