Baufeld für die „Rheinhessenhalle“ ist vorbereitet


MONSHEIM – Auf dem Baugelände der „Rheinhessenhalle“ in der Monsheimer Gerd-Heinz-Schilling-Straße gehen die Arbeiten – begünstigt durch die milden Temperaturen im Januar – planmäßig voran. Seit Anfang des Monats hat die Firma Rahn Erdbau GmbH aus Frankenthal die Baugrube ausgehoben und die Flächen für die Baustelleneinrichtung vorbereitet. Dazu wurden rund 6.000 m³ Erde bewegt und größtenteils zu anderen Bauvorhaben in der Region abtransportiert. Leider ließ es sich bei überwiegend feuchter Witterung nicht vermeiden, dass dabei auch die angrenzenden Straßen und Wege verunreinigt wurden. Mit vereinten Kräften haben der VG-Bauhof und das Tiefbauunternehmen jedoch versucht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Bürgermeister Ralph Bothe dankt den betroffenen Anwohnern für ihr Verständnis und geht davon aus, dass sich die Situation mit dem bevorstehenden Abschluss der Erdarbeiten deutlich entspannen wird.

Eine kurze Unterbrechung der Arbeiten war erforderlich, als im Nachgang der Kampfmittelsondierung doch noch eine Panzergranate aus dem zweiten Weltkrieg gefunden wurde, die sich jedoch als weitgehend ungefährlich erwies. Wegen des großen Höhenunterschiedes von über 9 Metern zwischen der Gelände-Oberkante und der Sohle der Baugrube im südwestlichen Bereich, war es erforderlich, das aufgeschüttete Gelände abzuböschen und dazu auch das Außengelände der Kindertagesstätte vorübergehend zu verkleinern. Sobald der Rohbau in diesem Bereich voraussichtlich im Frühsommer die entsprechende Höhe erreicht hat, kann das Gelände jedoch wieder aufgefüllt und das Spielgelände den Kindern wieder vollständig zur Verfügung gestellt werden.

Inzwischen hat das mit den Rohbauarbeiten beauftragte Unternehmen Grötz aus Gaggenau die Baustelle eingerichtet und den Bauzaun gestellt. Derzeit laufen die Bodenverbesserungsarbeiten auf einer Fläche von etwa 5.000 m². Um die Tragfähigkeit des Bodens zu erhöhen, wird auf Empfehlung des Bodengutachters Zement in die oberen Schichten eingearbeitet und das Gemisch sodann verdichtet.

In den kommenden Wochen werden nun unter dem späteren Fundament zunächst die Grundleitungen verlegt und die Streifenfundamente hergestellt. Außerdem erfolgt die Verlegung von Erdungsleitungen für den Blitzschutz auf den verbesserten Bodenschichten. Sodann wird eine Sauberkeitsschicht hergestellt und anschließend die Frischbetonverbundfolie ausgelegt, welche das Gebäude von unten zusätzlich gegen Feuchtigkeit abdichten soll. Voraussichtlich in 14 Tagen kann dann die etwa 3.500 m² große Bodenplatte gegossen werden, bevor im Bereich der zukünftigen Halle der große Baukran aufgestellt wird, welcher später mittels eines Autokrans aus der Halle herausgehoben wird, bevor das Dach geschlossen werden kann.

Die Rohbauarbeiten werden nach aktuellem Bauzeitenplan bis in den Sommer andauern und sicherlich nicht nur von den Kita-Kindern mit großer Aufmerksamkeit und Interesse verfolgt. Richtig spannend wird es dann, wenn die großen Stahlträger für die Dachkonstruktion aufgelegt werden und das Bauwerk schließlich geschlossen wird.

Bis dahin gibt es noch viel Arbeit und sicherlich auch das eine oder andere Problem zu lösen für das Team des Architekturbüros Bayer & Strobel und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VG-Bauabteilung. Gemeinsam mit Bürgermeister Ralph Bothe und den Vertretern der beteiligten Baufirmen trifft man sich daher zukünftig regelmäßig zu den Baubesprechungen direkt vor Ort.

Die Ausschreibungen für die nächsten Gewerke, nämlich den Stahlbau und die Aufzugsanlage, werden zur Zeit vorbereitet, sodass der Verbandsgemeinderat wohl in seiner kommenden Sitzung schon die weiteren Aufträge vergeben kann.

 

Bild: Das Baufeld für die „Rheinhessenhalle“ wird vorbereitet. Nach dem Erdaushub erfolgt derzeit die Bodenverbesserung zur Erhöhung der Tragfähigkeit.

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