Umbau der Kreuzung südlich von Monsheim für Frühjahr 2021 geplant


MONSHEIM / WORMS – Der Umbau der Ampelkreuzung der Bundesstraßen B 47 und B 271 südlich von Monsheim zu einem Kreisverkehr wird voraussichtlich im Frühjahr 2021 erfolgen. Das ist das Ergebnis eines Koordinierungsgesprächs beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Worms, an welchem neben Verkehrsplanern auch Vertreter der Landwirtschaft, der Ver- und Entsorgungsunternehmen, des ÖPNV und der Rettungsdienste, sowie VG-Bürgermeister Ralph Bothe und Ortsbürgermeister Kevin Zakostelny teilgenommen haben.

Der LBM geht derzeit davon aus, dass in den nächsten Wochen die baurechtlichen Genehmigungen für das Projekt vorliegen werden. Anschließend müsse die Ausführungsplanung fertiggestellt und das Ausschreibungsverfahren durchgeführt werden. Unter Berücksichtigung aller Fristen könnte der Baubeginn theoretisch im September oder Oktober 2020 erfolgen. Vor dem Hintergrund der dann anlaufenden Zuckerrüben-Kampagne mit einem Gesamtaufkommen von rund 7.000 Transport-Fahrten aus den Zellertal-Gemeinden, aber auch wegen der Gefahr witterungsbedingter Stillstandzeiten in den Wintermonaten einigte man sich jedoch auf den nun anvisierten Termin im Frühjahr 2021 für den Beginn der Bauarbeiten.

Dann soll zunächst unter Vollsperrung der gesamten Kreuzung in einem Zeitraum von etwa acht bis zehn Wochen die Umgestaltung zum Kreisverkehrsplatz erfolgen und zuvor oder parallel die zusätzliche Erschließung des Gewerbegebietes Monsheim durch die „Kellerhohl“ gebaut werden. Anschließend soll diese neue Zufahrt zur Erschließung des Gewerbegebietes genutzt werden, während im zweiten Bauabschnitt die Fahrbahn der B 271 zwischen dem neuen Kreisverkehr und der derzeitigen Einmündung zum Gewerbegebiet erneuert wird.

Bei weiteren Abstimmungsgesprächen im Frühjahr 2020 wollen LBM und VG-Verwaltung klären, welche Umleitungsstrecken für den örtlichen und überörtlichen Verkehr ausgeschildert werden, und wie eine zusätzliche Belastung der Ortsstraßen während der Baumaßnahme minimiert werden kann. Der Bau unter Vollsperrung wird derzeit favorisiert, weil die Gesamtbauzeit dadurch gegenüber einem Bauen unter Teilsperrung nahezu halbiert werden kann.

„Für uns ist es wichtig, dass die Nahversorgungseinrichtungen im Monsheimer Gewerbegebiet für die Bürgerinnen und Bürger jederzeit unter zumutbaren Bedingungen erreichbar sind“, betont VG-Bürgermeister Ralph Bothe. „Gleichzeitig gilt es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Gesamtbauzeit so kurz wie möglich ausfällt, um auch den Interessen der Unternehmen im Gewerbegebiet gerecht zu werden.“

Für den Bau der zweiten Zufahrt durch die „Kellerhohl“ läuft aktuell das Änderungsverfahren zum Bebauungsplan. Nach der ersten Offenlage werden derzeit die eingegangenen Hinweise und Anregungen – soweit möglich – in die Planung eingearbeitet. Anschließend erfolgt die zweite Offenlage. Parallel wird die Ausführungsplanung erstellt. Hiermit hatte die zuständige Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) der Verbandsgemeinde das gleiche Planungsbüro beauftragt, welches auch für den LBM tätig ist, sodass möglichst eine gemeinsame Ausschreibung in getrennten Losen erfolgen kann. Beauftragt wird dann der insgesamt günstigste Bieter, um Abstimmungsprobleme auf der Baustelle zu vermeiden.

Die Kosten beider Maßnahmen können derzeit noch nicht abschließend beziffert werden. Einigkeit besteht jedoch darüber, dass die WFG die Kosten für die zweite Zufahrt und 25 % der Kosten des Kreuzungsumbaus trägt, während der Bund die verbleibenden Kosten übernimmt.

 

Bild: Die Ampelkreuzung südlich von Monsheim wird im Frühjahr 2021 zu einem Kreisverkehr umgebaut werden, über den auch die zweite Zufahrt zum Gewerbegebiet Monsheim angebunden werden soll.

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