Sanierung der Schulen wird in den Sommerferien fortgesetzt


VG MONSHEIM – An den Schulen in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Monsheim wurde in den letzten Jahren umfassend investiert. Dennoch besteht an verschiedenen Stellen weiterhin Sanierungsbedarf. Daher sollen die rund 300.000 Euro, welche die Verbandsgemeinde aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Bundes erhält, genutzt werden, um weitere notwendige Maßnahmen an den Standorten Monsheim und Offstein zu erledigen.

Obwohl die Verwendung der vom Bund zugesagten Mittel eigentlich schnell und ohne große Auflagen erfolgen sollte, gestalten sich die Antrags- und Genehmigungsverfahren sehr zäh und aufwendig. Wie VG-Bürgermeister Ralph Bothe erläutert, wurden die von der Bauabteilung vorgeschlagenen Maßnahmen bereits vor Monaten vom Finanzministerium in Mainz grundsätzlich anerkannt. Dennoch musste zusätzlich das auch sonst übliche Genehmigungsverfahren für Schulbaumaßnahmen über die ADD in Neustadt durchlaufen werden, was zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen geführt hat.

Wenn nun in den nächsten Tagen endlich die erforderlichen Genehmigungen vorliegen, sollen die Ausschreibungen zeitnah erfolgen, damit möglichst in den Sommerferien ein Großteil der Arbeiten ausgeführt werden kann.

In der Grundschule Monsheim sollen zunächst an der westlichen Fassade des Hauptgebäudes die Glasbausteine entfernt und die 2015 begonnene Gebäudedämmung vollendet werden. Um den Eingang von der Kaiser-Wilhelm-Straße besser nutzen zu können, wird dort ein Windfang angebaut. Die Treppenanlage zwischen Straße und Schulgebäude wird vollständig erneuert und ein weiterer barrierefreier Zugang zum Schulgelände, sowie eine seitliche Rampe errichtet. Dabei soll auch die Zuwegung für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge verbessert werden.

An den Überdachungen im Pausenhof werden der Beton saniert, die Abdichtungen erneuert und LED-Leuchten installiert. Gleiches gilt für die Überdachung zwischen den beiden südlichen Pavillons. Hier wird auch der Pflasterbelag erneuert und dabei ein barrierefreier Zugang zum südlichsten Gebäudetrakt geschaffen.

Zu den weiterhin geplanten Maßnahmen zählen der Austausch der Holzdecken in den Flurbereichen der Pavillons gegen helle Akustikdecken, der Austausch des groben Pflasters im Eingangsbereich des Hauptgebäudes gegen einen besser zu reinigenden Fliesenbelag und die energetische Sanierung des Anbaus mit dem Verwaltungstrakt mittels eines Wärmedämm-Verbundsystems.

Die Kosten der genannten Maßnahmen belaufen sich auf insgesamt rund 200.000 Euro, welche aus Bundesmitteln zu 90 % bezuschusst werden. Alle Planungsleistungen übernimmt die Bauabteilung der Verbandsgemeinde, so dass keine Architektenhonorare anfallen.

Sobald alle Genehmigungen für die Grundschule Monsheim vorliegen, kann auch das Antragsverfahren für die Grundschule Offstein fortgeführt werden. Hier steht die energetische Sanierung des Schulgebäudes mit Neugestaltung der Fassade und des Daches an. Dafür stehen noch einmal rund 100.000 Euro an Fördergeldern aus dem Konjunkturprogramm zur Verfügung, die aber voraussichtlich nicht für alle notwendigen Maßnahmen ausreichen werden.

Unterdessen konnten auch die laufenden Arbeiten in den Schulen weitgehend abgeschlossen werden. Dabei ging es vor allem um Modernisierungsarbeiten im Verwaltungstrakt. So wurden zuletzt in der Grundschule Monsheim und der Realschule plus in Flörsheim-Dalsheim die mehr als 30 Jahre alten Küchenzeilen in den Lehrerzimmern durch neues Mobiliar ersetzt. Derzeit wird durch den Bauhof der VG der ehemalige EDV-Raum im Obergeschoss der Grundschule Monsheim saniert.

 

Bild: In den Lehrerzimmern der Grundschule Monsheim (Foto) und der Realschule plus in Flörsheim-Dalsheim wurden neue Küchenzeilen installiert.

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