Endausbau der Straßen im Neubaugebiet „An der Pfarrwiese II“


HOHEN-SÜLZEN – Mit dem Endausbau der Straßen „An der Pfarrwiese“, „Im Striegel“ und „An den Kellern“ werden zurzeit die Erschließungsarbeiten im zweiten Abschnitt des Neubaugebietes „An der Pfarrwiese“ in Hohen-Sülzen zum Abschluss gebracht. Voraussichtlich noch bis Ende Oktober wird die Firma Tas & Balci aus Kirchheimbolanden im Auftrag der Ortsgemeinde die erforderlichen Tief- und Rundborde setzen, die Rinnen für die Oberflächenentwässerung im Trennsystem einbauen und das Betonpflaster verlegen. Das Bauunternehmen hatte sich in der öffentlichen Ausschreibung gegen 9 Mitbewerber durchgesetzt und den Auftrag zum günstigsten Angebotspreis von 326.284,08 Euro erhalten.

Die Erschließung des Baugebietes „An der Pfarrwiese II“ mit ursprünglich 33 Bauplätzen hatte im Oktober 2014 begonnen. Ab Sommer 2015 konnten dann die privaten Bauherren mit ihren Vorhaben beginnen. Nachdem bereits die Vermarktung der Bauplätze aufgrund der großen Nachfrage in Rekordzeit abgewickelt werden konnte, dauerte es auch nur wenige Jahre, bis nahezu alle Grundstücke bebaut und bewohnt waren. Nach nur gut drei Jahren kann daher jetzt schon der Endausbau der etwa 3.500 m² umfassenden Straßenflächen erfolgen.

Im ersten Bauabschnitt mit lediglich 27 Bauplätzen hatte der Zeitraum vom Beginn der ersten Erschließungsmaßnahmen bis zum Endausbau der Straßen noch mehr als sieben Jahre – von 2006 bis 2013 – gedauert. Darin sehen VG-Bürgermeister Ralph Bothe und Ortsbürgermeister Kurt Görisch einen deutlichen Hinweis auf die zunehmende Attraktivität der Gemeinde Hohen-Sülzen und der gesamten Region. Sicherlich haben aber auch die verhältnismäßig moderaten Baulandpreise zu dieser Entwicklung beigetragen.

Die Verwaltung musste allerdings auch feststellen, dass sich offenbar nicht alle Bauherren an die Festsetzungen des Bebauungsplans gehalten und zum Teil mit erheblichen Abweichungen gebaut haben. Damit am Ende nicht „die Ehrlichen die Dummen“ sind, wird es in den kommenden Wochen eine Überprüfung der einzelnen Bauvorhaben durch die Bauaufsichtsbehörde der Kreisverwaltung geben.

Neben den Erschließungsanlagen entstehen an der Straße „Im Striegel“ zusätzlich etwa acht öffentliche Parkplätze und an der Einmündung der Straße „An den Kellern“ soll ein Spielplatz für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter gestaltet werden. Nach Aussage von Ortsbürgermeister Kurt Görisch wurden inzwischen verschiedene Angebote für Spielgeräte eingeholt und der Bau-Ausschuss soll möglichst in seiner kommenden Sitzung Entscheidungen treffen, damit die Fundamente noch durch die vor Ort tätige Firma Tas & Balci entsprechend den Plänen der Lieferanten hergestellt werden können. Ziel ist es, den Kinderspielplatz spätestens im Frühjahr 2019 einweihen zu können.

Während die Nachfrage nach Bauplätzen in der gesamten Verbandsgemeinde nach wie vor ungebrochen hoch ist, stehen in allen Ortsgemeinden höchstens noch wenige bebaubare private Grundstücke zur Verfügung. Unterdessen arbeitet die Verbandsgemeindeverwaltung mit Hochdruck an der Ausweisung weiterer Baugebiete in den Ortsgemeinden Flörsheim-Dalsheim, Monsheim, Mörstadt, Offstein und Wachenheim. Doch nach Einschätzung des zuständigen Planers, Dipl.-Ing. Dennis Zimmermann, wird es durch Auflagen, Widersprüche und offene Grundstücksfragen zunehmend schwieriger, Bauland auszuweisen. Nach seiner Einschätzung werden frühestens Anfang 2020 wieder bebaubare Grundstücke in der Verbandsgemeinde Monsheim zur Verfügung stehen und die Knappheit dürfte zu weiter steigenden Preisen führen.

 

Bild: In der Straße „Im Striegel“ im Neubaugebiet „An der Pfarrwiese II“ in Hohen-Sülzen wurde bereits das Straßenpflaster verlegt. Bis Ende Oktober sollen die Arbeiten vollständig abgeschlossen sein.

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