Anna Göhring ist Rheinhessische Weinkönigin


BINGEN / MÖLSHEIM – Die Rheinhessische Weinkönigin 2018 / 2019 heißt Anna Göhring und kommt aus Mölsheim. Die 24-jährige, die derzeit Internationale Weinwirtschaft an der Fachhochschule in Geisenheim studiert, konnte am Samstagabend im Rheintal Kongresszentrum in Bingen nicht nur die Fachjury mehrheitlich überzeugen, sondern begeisterte mit ihrem Auftritt auch das Publikum im Saal, darunter etwa 75 mitgereiste Fans aus der Zellertalgemeinde und der VG Monsheim.

Mit einem von der AöR „Energieprojekte Monsheim“ gesponserten Bus und mehreren Privatfahrzeugen hatten sich die Unterstützer von Anna – darunter auch VG-Bürgermeister Ralph Bothe und Ortsbürgermeister Sascha Wötzel - bereits am Nachmittag auf den Weg ans andere Ende von Rheinhessen gemacht. Ausgestattet mit selbst gebastelten Fanartikeln sorgte die Truppe im Saal für gute Stimmung und quittierte die kompetenten und schlagfertigen Antworten „ihrer“ Kandidatin mit Sprechchören und Applaus.

Den Grundstein für ihren späteren Erfolg hatte Anna Göhring offenbar bereits am Nachmittag bei der nicht-öffentlichen Fachbefragung durch die 32-köpfige Jury gelegt, denn bei der abendlichen Wahlgala hatten alle fünf Kandidatinnen einen hervorragenden Auftritt. So wagte am Ende kaum einer der 300 Zuschauer im Saal eine Prognose, wie die Wahl ausgehen wird. Umso größer war die Begeisterung, als Rheinhessenwein-Vorsitzender Thomas Schätzel schließlich den Namen der vierten Wein-Prinzessin verlas und somit klar war, dass Anna Göhring Deutschlands größtes Weinanbaugebiet im kommenden Jahr als 69. Weinkönigin offiziell repräsentieren wird. 46 Jahre nach Marita Heimers aus Offstein kommt damit erstmals wieder eine Rheinhessische Weinkönigin aus der Verbandsgemeinde Monsheim.

Entsprechend stolz war auch VG-Bürgermeister Ralph Bothe, der als Mitglied des Gesamtvorstandes von Rheinhessenwein e.V. in den zurückliegenden Jahren an zahlreichen Wahlabenden teilgenommen hat und auch schon mehrmals Mitglied der Jury war: „Es gab in Rheinhessen schon viele herausragende Weinmajestäten, aber eine Weinkönigin aus unserer Verbandsgemeinde ist natürlich etwas ganz besonderes. Anna ist eine tolle junge Frau, die unsere Region ganz hervorragend vertreten wird und auf die wir alle sehr stolz sein können.“ So sieht es auch Ortsbürgermeister Sascha Wötzel, für den feststeht, dass Anna Göhring die Jury neben ihrer hohen fachlichen Kompetenz insbesondere durch ihre Ausstrahlung und ihre offene, natürliche Art überzeugen konnte.

Die frisch gekürte Weinkönigin blieb – wie es sich für eine Majestät gehört – zumindest äußerlich gefasst, musste aber gestehen: „So richtig werde ich erst in den nächsten Tagen realisieren, was da gerade passiert ist, und was jetzt auf mich zu kommt.“

Begeistert und überwältigt waren selbstverständlich auch die Eltern Gerd und Judith Göhring, in deren „Alter Brennerei“ in Mölsheim noch bis in die frühen Morgenstunden der historische Erfolg von vielen Freunden und Fans ausgelassen gefeiert wurde.

Für Anna Göhring beginnen schon in den nächsten Tagen die offiziellen Verpflichtungen, welche sie in den kommenden zwölf Monaten gemeinsam mit ihren Prinzessinnen Stephanie Eckert (Klein-Winternheim), Ellen Kneib (Zornheim), Julia Reich (Pfaffen-Schwabenheim) und Rebecca Lamb (Westhofen) wahrnehmen wird. Ihre Amtsvorgängerin Lea Kopp aus Nierstein steht bereits am kommenden Wochenende in Neustadt bei der traditionellen Wahl der Deutschen Weinkönigin wieder auf der Bühne; ein Termin, auf den sich Anna nun ein Jahr lang freuen und vorbereiten kann.

 

Die Verbandsgemeinde Monsheim und die Ortsgemeinde Mölsheim richten für die neue Rheinhessische Weinkönigin Anna Göhring einen Empfang aus, zu dem auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Dieser findet statt am Donnerstg, 27.09.2018 um 18:00 Uhr in der Eintrachthalle in Mölsheim.

 

Bild: Krönung der neuen Rheinhessischen Weinkönigin Anna Göhring durch ihre Vorgängerin Lea Kopp. Im Hintergrund die zukünftigen Weinprinzessinnen Ellen Kneib, Stephanie Eckert und Rebecca Lamb (v.l.). FOTO: TORSTEN SILZ

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